Deutschrock
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Das grosse Musik-Glossar des Musikvereins Sulzbach
 
Nachfolgend könnt Ihr so gut wie alle Begriffe und Fachwörter der Musik nachschlagen. Falls sich irgend eine Art von Fehler eingeschlichen hat, bitte ich Euch mich zu kontaktieren. Viel Spaß beim schmöckern und pauken! Rock on! Frank (Quelle: www. mv-sulzbach. de / glossar)
 
A

Legende:

AAudio/Studio/ComputerNNotation I Instrumente/Instrumentenzubehör M sonstige musik. Begriffe
 
aN(it. la) Tonstufenbezeichnung
a1Mdas eingestrichene a, das auch als Kammerton bezeichnet wird
a battutaN(it. battuta = Schlag) streng im Takt
abbandono, conN(it.) nachlassend
AbbreviaturenNAbkürzungen
Bsp.: accel. = accelerando, ad lib. = ad libitum etc.
Abhebung IMechanik zum Spannung bzw. Lösen (=Abheben) des Schnarrteppichs (siehe Schnarre) bei der Trommel
AbschirmungASchützt eine Leitung vor Störspannungen, wie sie z. B. durch magnetische Felder entstehen können; normalerweise erdet man hierzu das Metallgehäuse oder ummantelt das Kabel mit einem Drahtgeflecht
AbsenceA(engl.) siehe Absenz
AbsenzA(engl. absence) Pegelabdämpfung im Mittenbereich
absolute MusikMMusik, die ihren Empfindungsausdruck durch rein musikalische Mittel erreicht, im Gegensatz zur Programm-Musik.
absolutes GehörMDie Fähigkeit, die Tonhöhe ohne Hilfe von Apparaten festzustellen.
a cappellaM(it. = im Kapellstil) Gesang ohne Instrumentalbegleitung
a capriccioN(it.) nach Belieben
accarazzevoleN(it.) schmeichelnd
accelerandoN(it.) schneller werdend
Abkürzung im Notensatz: accel.
acceleratamenteN(it.) schnell, lebhaft, beschleunigt
accentoN(it.) Betonung, Akzent
accentusN(lat.) Betonung, Akzent
AcciaccaturaN(it.) veraltete Verzierung beim Klavier und der Orgel, gleichzeitiger Anschlag der Hauptnote mit seiner Untersekunde
AccidentienNVorzeichen, Versetzungszeichen
AccompagnementM(frz.) Begleitung, besonders die Instrumentalbegleitung des Rezitativs
Achtel, achtel NoteNNote, deren Dauer ein Achtel (1/8) der Dauer einer ganzen Note beträgt;
Zeichen: und
AchtfußIBezeichnung für die Tonhöhe eines Orgelregisters; Abkürzung: 8'
AdagiettoN(it.) kleines Adagio
AdagioN(it.) langsam, auch langsamer Satz eine Komposition
ADATAUrsprünglich ein bandgestützter digitaler Recorder der Firma Alesis. Der Begriff ADAT wird inzwischen auch für das mit diesem Recorder eingeführte digitale Format verwendet, mit dem acht Audiokanäle über die optische Toslink-Schnittstelle übertragen werden.
Andere Bezeichnungen für das Format sind "ADAT Interface", "ADAT Lightpipe" oder "ADAT Optical".
siehe auch "S/MUX".
ADAT InterfaceAsiehe ADAT
ADAT LightpipeAsiehe ADAT
ADAT OpticalAsiehe ADAT
addoloratoN(it.) schmerzlich
a deux cordesN(frz.) beim Klavier: Auf zwei Saiten spielen (linkes Pedal gedrückt halten)
adiratoN(it.) zornig
ad libitumN(lat. libitum est = es gefällt) nach Belieben
Abkürzung im Notensatz: ad lib.
AdornamentiN(it.) Verzierungen
a dueM(it.) zu zweit, zweistimmig
a due cordeN(it.) beim Klavier: Auf zwei Saiten spielen (linkes Pedal gedrückt halten)
A-durNTonart mit drei Kreuzen
AD-WandlerASiehe Analog-Digital-Wandler
AES/EBUAKurz für "Audio Engineering Society/European Broadcast Union": Profi-Format zur Übertragung digitaler Stereo-Audiodaten, ausgeführt als elektrische Schnittstelle (XLR-Buchse).
Das Format ist ähnlich dem S/P-DIF-Format, jedoch mit höheren Spannungen und symmetrischen Leitungen. Dennoch können AES/EBU- und koaxiale (nicht optische!) S/P-DIF-Schnittstellen oft direkt miteinander kommunizieren.
affabileN(it.) leutselig, freundlich, gefällig
affettoN(it.) Affekt, innere Bewegung
affettuosoN(it.) herzlich liebevoll, mit warmer Empfindung, mit Gefühl
afflittoN(it.) betrübt, traurig
affrettandoN(it.) beschleunigend, rascher, eilend
affrettosoN(it.) beschleunigt
A-FilterA(engl.: A-weighting filter) Er sorgt dafür, dass Messergebnisse mit dem "Frequenzgang" des menschlichen Ohres gewichtet werden. Tieffrequente Anteile werden nicht so laut empfunden wie solche bei 5 kHz. Neben dem A-Filter gibt es noch andere Bewertungsfilter, meist zugeschnitten auf spezielle Anwendungen.
agevoleN(it.) leicht
aggiustamenteN(it.) svw. "a tempo" (wieder im Taktrhythmus bzw. Zeitmaß)
agiatamenteN(it.) gemächlich
àgile, àgilmenteN(it.) flink, beweglich
agitatoN(it.) unruhig, erregt
Agnus DeiM(lat. = Lamm Gottes) der letzte der fünf feststehenden Sätze der katholischen Messe, eingeführt von Papst Sergius I um 600 n. Chr.
AgogikMDie Nuancierung (Schwankung) des Tempos beim Vortrag einer Komposition
AgrémentsM(frz.) Verzierungen
AIFF-DateiAAbkürzung für Audio Interchange File Format. Datenformat für Audio-Dateien auf Macintosh-Computern.
aiguN(frz.) scharf, durchdringend, heftig
AirM(frz. = Melodie) Arie, Lied; auch Bezeichnung für Instrumentalsätze der Suite oder Partita
AkkoladeNKlammer, welche zwei oder mehrere zusammengehörige Liniensysteme verbindet
AkkompagnistMBegleiter (Generalbassspieler)
AkkordMZusammenklang von mehreren verschiedenen Tönen
Akkordeon Igroße Ziehharmonika mit Klaviertasten (Piano-Akkordeon) oder Knopftasten;
Abkürzung im Notensatz: Akkord.
AkkordfortschreitungenMSerie von Akkorden, die sich meist aufeinander beziehen (s. a. Kadenz)
A-Klarinette IKlarinette in A (Stimmung liegt einen halben Ton unter der B-Klarinette)
AkustikM1. Lehre vom Schall
2. Klangqualität eines Raumes
AkzentN(v. lat. accentus = Betonung) Hervorheben eines Tones (Akkordes) durch stärkeres Anspielen; 
Zeichen (über der Note):
Albertische BässeMfortgesetzte gleichartige Akkordbrechungen für die linke Hand im Klavierstil (nach Domenico Alberti [1717-1740] benannt; kurz auch Albertibässe genannt)
AleatorikMMusik mit Zufallselementen (u. a. genutzt von Cage und Stockhausen), entwickelt ab 1950
al fineN(it.) bis zum Ende
AliquottöneMandere Bezeichnung für Obertöne
allaN(it.) nach Art von
alla breve, AllabreveN(it.) 2/2-Takt (in altertümelnden Sätzen auch 4/2-Takt), meist beschleunigtes Tempo;
Zeichen: 
all´ anticoN(it.) im alten Stil
alla cameraN(it.) im Kammerstil
alla marciaN(it.) im Marschtempo
alla menteN(it.) aus dem Stegreif
alla polaccaN(it.) in der Art einer Polonaise
allargandoN(it.) breiter werdend, langsamer werdend
alla tedescaN(it.) nach deutscher Art, Ländler oder Walzer
alla turcaN(it.) nach türkischer Art
alla zingara, alla zingareseN(it.) nach Zigeunerart
alla zoppaN(it.) hinkend
allagramenteN(it.) heiter, munter
allegrettoN(it. = fröhlich) etwas lebhaft; Tempo liegt zwischen Andante und Allegro
Abkürzung im Notensatz: Alltto
allegroN(it. = heiter, lustig) schnell;
Abkürzung im Notensatz: Allo
allegro con fuocoN(it.) lebhaft mit Feuer
allegro di moltoN(it.) sehr schnell
allegro ma non troppoN(it.) schnell, aber nicht zu schnell
allegro moderatoN(it.) mäßig schnell
allegro non troppoN(it.) schnell, aber nicht zu schnell
allegro vivaceN(it.) sehr schnell
AllemandeM(frz. = deutsch) deutscher Tanz im geraden Takt, seit dem 17. Jahrhundert 1. Satz der Suite
allentandoN(it.) langsamer werdend
all' ottavaN(it.) eine Oktave höher;
Abkürzungen im Notensatz: all' ott., 8va-------
siehe auch ottava alta
Alphorn Iuraltes hölzernes Blasinstrument mit Kesselmundstück, das aus einem Baumstamm gefertigt wird; Verbreitungsgebiet: Europa, Südamerika und Tibet
AltM(it. alto = hoch) 
1. die tiefere Frauen- oder Knabenstimme (g - f''); ursprünglich die hohe Männerstimme
2. Klassifizierung von Instrumenten (Altsaxophon, Altposaune etc.)
AlterationMchromatische Veränderung eines Tones oder Akkordes
alteratoN(it.) verändert
alterierter AkkordMein Akkord, in dem ein Ton oder mehrere Töne chromatisch verändert sind
alternatimN(lat.) abwechslungsweise
alternativoN(it.) abwechselnd
Althorn IFlügelhorn in der Altlage, Tonumfang es-c2
Altklarinette IKlarinette in Es (um ca. 1/2 Oktaven tiefer als eine normale B-Klarinette; liegt also zwischen B-Klarinette und Bassklarinette)
Altoboe Isiehe Englischhorn
Altposaune IPosaune in Es, Tonumfang es-c2
Altsaxophon ISaxophon in Es
AltschlüsselNsiehe C-Schlüssel
alzandoN(it.) erhebend
amabileN(it.) lieblich, liebenswürdig
amarezza, conN(it.) mit Bitterkeit
AmateurM(frz.) Kunstfreund, Dilletant
AmatiMberühmte Cremoneser Geigenbauerfamilie
a-mollMParalleltonart von C-dur
amore, conN(it.) mit Liebe
amorevole, amorosoN(it.) liebevoll, innig
AmplifierAengl. für Verstärker
AmplitudeA1. In der Akustik: Höhe eines Schwingungsausschlags, entscheidend für die Lautstärke eines Tons
2. In der Elektrotechnik: Höhe der analogen Wechselspannung. Angabe in Volt (1 V).
- Ohne weitere Zusätze: Effektivwert (engl.: RMS, Root Mean Square)
- Zusatz S = Spitzenwert (bei Sinuswelle Us=Ueff x Wurzel(2)): Höhe der Spannung von Nulllinie bis positivem oder negativem Höchstwert
- Zusatz SS = Spitze-Spitze-Wert (bei Sinuswelle Uss=Ueff x 2 x Wurzel(2)): Höhe der Spannung vom negativen Höchstwert bis zum positiven Höchstwert.
AnakrusisM(gr.) andere Bezeichnung für Auftakt
Analog-Digital-WandlerA(kurz AD-Wandler) Wandelt ein analoges in ein digitales Signal um.
Um das digitalisierte Signal hörbar zu machen, muss es mittels eines Digital-Analog-Wandlers wieder in ein analoges Signal umgewandelt werden.
ancoraN(it.) noch einmal
andanteN(it.) gehend, etwas langsam;
Abkürzung im Notensatz: Andte
andantinoN(it.) zierliches Andante in etwas schnellerem, lebhafterem Tempo;
Abkürzung im Notensatz: Andno
AnglaisM(frz. = englisch) altenglischer Kontertanz
angosciosoN(it.) kummervoll, unruhig
animato, con animaN(it.) beseelt, mit Seele; auch für "lebhafter" gebräuchlich
AnsatzMa) bei Blasinstrumenten: die Stellung der Lippen beim Anblasen
b) beim Gesang: die Stellung der Stimmorgane
Anschlag Idie Art der Tonerzeugung bei Tasteninstrumenten
anschlagdynamisch IKeyboard-, Digital-Piano- und Synthesizertastaturen, die die Anschlagstärke des Spielers messen und davon abhängig die Lautstärke des Tones beeinflussen, werden als anschlagdynamische Tastaturen bezeichnet;
oft lässt sich auch statt oder zusätzlich zur Lautstärke ein anderer Parameter der Tonerzeugung modulieren (z. B. Filterverlauf etc.)
AnthemM(engl.) Chorhymnus in der anglikanischen Liturgie
AntiphoniaM(gr.), auch als Antiphon oder Antiphona bezeichnet;
Wechselgesang der römisch-kath. Kirche zwischen 2 Chören
AntizipationMsiehe Vorausnahme
äolische TonartMKirchentonart (a h c1 d1 e1 f1 g1 a1), Vorbild für die Moll-Tonarten
Äolsharfe I(Windharfe) indisches Saiteninstrument, das der Wind zum Klingen bringt
AphonieMkrankhafte Stimmlosigkeit
a piacereN(it. piacere = beliebig) nach Belieben, frei im Zeitmaß
appassionatoN(it.) leidenschaftlich
appenatoN(it.) leidend
ApplikaturM(lat.) Fingersatz
appoggiatoN(it.) getragen, gehalten
AppoggiaturaNandere Bezeichnung für Vorschlag
AppoggioM(it.) Atemstütze
a punto d´arcoN(it.) bei Saiteninstrumenten: mit der Spitze des Bogens
ArabesqueM(frz.) Komposition in freier Form; typisch für die romantische und impressionistische Musik (Vertreter: Schumann und Debussy)
arbitrioN(it.) Willkür, nach Gutdünken
arcatoN(it.) bei Saiteninstrumenten: gestrichen, im Gegensatz zu pizzicato (gezupft)
arcoN(it.) bei Saiteninstrumenten: (mit dem) Bogen
ardenteN(it.) feurig, glühend
arditoN(it.) kühn, keck
AriaMsiehe Arie
ArieM(it. Aria) Sologesangstück, meist mit Orchesterbegleitung
Ariette, AriettaM(it.) kleine Arie
ariosoM(it.) svw. "sanglich", auch arienartiger kurzer Teil
armoniosoN(it.) wohlklingend
arpa Iit. für Harfe
ArpeggiatorMHardware- oder Software-Lösung, die einen gegebenen Akkord in einzelne Töne aufsplittet und diese nacheinander abspielt (siehe auch arpeggio). Die Reihenfolge, in der die Töne abgespielt werden, entspricht dabei meist einem starren Muster (z. B. immer von unten nach oben), kann aber auch zufallsgesteuert sein.
Das Tempo, in dem die Töne abgespielt werden, ist hierbei meist sehr hoch.
Arpeggiatoren findet man oft als Komponente in Keyboards, aber auch in Sequencern.
arpeggioN(it.) harfenartig gebrochener Akkord
Arpeggione IStreichinstrument mit 6 Saiten (E A d g h e1), erfunden 1823 von G. Staufer; für das Arpeggione schrieb Franz Schubert eine Sonate, die von Cassado für Violoncello bearbeitet wurde
ArrangementM(frz.) freie Bearbeitung eines Musikstücks
ArsisM(gr.) Hebung; in der Musik der unbetonte, leichte Taktteil
Ars antiquaM(lat. = alte Kunst) Musik bis zum Ende des 13. Jh. (Notre-Dame-Schule, Hauptvertreter: Leonin und Perotin)
Ars novaM(lat. = neue Kunst) die Tonkunst des 14. Jhdts. der französischen (de Vitry, Machaut) und italienischen Komponisten (da Cascia, Landino u. a.)
ArtikulationMa) die richtige Aussprache und Betonung beim Gesang
b) die Spielart der Melodietöne bei Instrumenten (staccato, legato, portato usw.)
asNder durch ein Be () erniedrigte Ton a
asasNder durch ein Doppel-Be () erniedrigte Ton a
As-durNTonart mit vier Be
ASIOAAbkürzung für "Audio Streaming Input Output". Ein von der Firma Steinberg zunächst mit Cubase VST eingeführtes Treiber-Modell für die Kommunikation von Audio-Soft- und Hardware, das die Nachteile der Standard-MME-Treiber in Windows umgeht.
Zwischenzeitlich gibt es auch von der Konkurrenz-Firma Emagic eine eigenes Treiber-Modell EASI.
as-mollNParalleltonart von Ces-dur
assaiN(it.) sehr, viel
a suo comodoN(it.) nach Belieben
a tempoN(it.) im Taktrhythmus, im Zeitmaß;
ähnliche Bedeutung wie "aggiustamente";
Abkürzung im Notensatz: a tp.
atonalMMusikstück ohne Beziehung zu einer Tonart; Gegenteil: tonal
a tre maniN(it.) dreihändig (siehe auch à trois mains)
à trois mainsN(frz.) dreihändig (siehe auch a tre mani)
attaccaN(it. = knüpfe an) gleich weiterspielen
attoM(it.) Akt, Aufzug eines Bühnenwerkes
AuflösungMin der Harmonielehre: Fortschreitung von einer Dissonanz zu einer Konsonanz
AuflösungszeichenNhebt das Vorzeichen auf und stellt die ursprüngliche Tonhöhe wieder her;
Zeichen (vor der Note):
Aufstrich Ibei Streichinstrumenten: Von der Spitze zum Griffende (Frosch) des Bogens streichen
AuftaktMunvollständiger Takt am Anfang eines Satzes, mit einem leichten Taktteil beginnend;
andere Bezeichnung: Anakrusis
AugmentationM(lat.) Vergrößerung der Notenwerte eines Themas oder Motivs, meist um das Doppelte der ursprünglichen Werte; Gegensatz: Diminution
Aulos Ialtgr. Blasinstrument mit Doppelrohrblatt
AusdrucksbezeichnungNZeichen in der Partitur, die dem Interpreten die genaue Art der Ausführung zeigen sollen
AussetzungMVervollständigung eines Generalbasses
authentische KirchentonartMdie Hauptleiter der Kirchentonarten vom Grundton bis zu seiner Oktave, im Gegensatz zur plagalen Kirchentonart
authentischer SchlussMSchlusswendung von der Oberdominante zur Tonika
AVAAbkürzung für "Audio/Video". Mac AV bezeichnet meist die ineterne Audio-Hardware der Apple-Macinthosh-Rechner.
Ave MariaM(lat. = gegrüßt seist du, Maria) kath. Kirchengesang, vielfach vertont
a voce pienaN(it. voce = Stimme, pieno = voll) mit voller Stimme
Azione sacraM

(it.) andere Bezeichnung für Oratorium

B

Legende:AAudio/Studio/ComputerNNotation I Instrumente/Instrumentenzubehör M sonstige musik. Begriffe
 
bNder durch ein Be () erniedrigte Ton h
Bach, Johann SebastianMJohann Sebastian Bach (1685-1750), Komponist und Organist

war neben Georg Friedrich Händel der bedeutendste Komponist der Barockzeit (1600-1750). Er wurde am 21. März 1685 in Eisenach geboren und starb am 28. Juli 1750 in Leipzig an einem Schlaganfall.
Von 1700-1703 war er Chorknabe in Lüneberg, von 1703 - 1707 Violinist des Herzogs von Weimar, Organist in Arnstadt und Mühlhausen, 1708-1717 Konzertmeister in Weimar und 1717-1723 Kapellmeister in Köthen. Ab 1723 war Bach Thomaskantor in Leipzig. Als Kantor war Bach für das gesamte Musikleben Leipzigs verantwortlich. Er musste für den Rest seines Lebens nicht nur komponieren, sondern auch unterrichten und spielen.
Hauptwerke: 5 Passionen (Matthäus-Passion, Johannes-Passion), h-Moll-Messe, 3 Oratorien, Kantaten, Motetten, 6 Brandenburgische Konzerte, 7 Klavierkonzerte, Tripelkonzert (Klavier, Flöte, Violine), 2 Violinkonzerte, Doppelkonzert (2 Violinen), Konzert für 4 Violinen, 6 Solosuiten für Violoncello, Sonaten für Violine, Kammermusikwerke, 'Das Wohltemperierte Klavier', 'Das musikalische Opfer', 'Goldbergvariationen', 26 Präludien und Fugen für Orgel... .

Zusatzinfo: Viele Kinder Bachs wurden selbst berühmte Musiker: Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn, wurde 1733 Organist in Dresden und danach in Halle. Carl Philipp Emanuel Bach, der zweite Sohn, wurde 1768 Musikdirektor der fünf Hauptkirchen Hamburgs. Der jüngste Sohn, Johann Christian Bach, studierte in London gemeinsam mit W. A. Mozart, wurde Organist am Mailänder Dom und komponierte Opern in London.

Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu J. S. Bach im Internet zu finden.
Eine Sammlung mit Bachs Werken im MIDI-Format gibt es beim Classical Midi Archive.

BackgroundM(engl.) der harmonische und rhythmische Hintergrund, auf dem ein Stück basiert; 

in der Jazzmusk der harmonische Untergrund eines Instrumentalsatzes, über dem ein Solist improvisiert

BadinerieMein Satztyp aus einer barocken Suite ("spielerisch") 
BagatelleM(frz. = Kleinigkeit) kleines Musikstück
bagpipe Iengl. für Dudelsack
baguettes ITrommel- oder Paukenschlegel
Balalaika IDie Balalaika ist ein dreisaitiges russisches Zupfinstrument. Der Korpus des Instruments ist dreieckig. Die Balalaika gibt es in verschiedenen Ausführungen: Die Balalaika Prima wird mit den Fingern gezupft, die Balalaika Sekunda und die Balalaika Alto werden entweder mit den Fingern oder mit einem Blättchen (Plektron) gezupft (abhängig von der Musik, die gespielt werden soll), und Bass- und Kontrabass-Balalaika werden mit einem ledernen Blättchen gezupft. 
Die Balalaika ist noch ein recht junges Instrument, das erstmals Ende des 17. Jahrhunderts in russischen Unterlagen erwähnt wurde. Die oben genannten Ausführungen der Balalaika entstanden erst Ende des 19. Jahrhunderts auf Anregung von Wassilij Andrejew (1861-1918), der das erste russische Volksmusikorchester gründete.
BalkenNder dicke Strich, der mehrere Noten verbindet
BalladeM(it. ballata) ursprünglich Tanzlied, heute ein Musikstück erzählenden Inhalts, meist gesungen
BallettM(v. it. ballare = tanzen) Tanzpantomime mit Musik
BalloM(it.) Tanz
balzatoN(it.) springend
BandM(engl.) Musikerensemble
BandaM(it.) Orchester, insbesondere Blasorchester
Bandoneon Ieine Abart der Ziehharmonika
Bandura Iukrainische Mandoline
Banjo IZupfinstrument mit 5 - 9 Saiten, als Schallkörper dient ein Tambourin
Barbat ITraditionelle Kurzhalslaute aus dem Iran (Persien)
BarcaroleMital. Schiffer- und Gondellied im 8/8- oder 12/8-Takt
BarcodeAIm Subcode einer Audio-CD läßt sich der Strichcode ablegen, der auch auf der Verpackung gedruckt wird. Gängige Strichcode-Typen sind EAN (European Article Number) oder UPC (Universal Product Code).
BaritonM1. die mittlere Männerstimme, Umfang G - g1
2. siehe auch Baryton
Baritonoboe Isiehe Heckelphon
BaritonschlüsselNsiehe C-Schlüssel
BarockMmusikalische Epoche zwischen 1600 und 1750; Komponisten dieser Epoche: Monteverdi, Frescobaldi, Gabrieli, Bach, Händel und Vivaldi
Baryton Iauch "Bariton" geschrieben
1. Blechblasinstrument, auch Euphonium (vor allem in den USA) oder Tenortuba genannt
2. altes Streichinstrument von Violoncello-Größe
BassM1. die tiefe Männerstimme, Umfang D - f1;
2. andere Bezeichnung für Tuba oder Kurzbezeichnung für E-Bass
bassa ottavaN(it.) eine Oktave tiefer
basse double
franz. für Kontrabass
Bassetthorn I(it. corno die bassetto) Holzblasinstrument mit Messingschalltrichter in F mit einfachem Rohrblatt (wie Klarinette), Tonumfang: F - c3, wird eine Quinte höher notiert
siehe auch Klarinette
Bassgeige Iandere Bezeichnung für Kontrabass
Bassgitarre Iandere Bezeichnung für E-Bass
Bassklarinette Itiefe Klarinette (um eine Oktave tiefer als eine normale B-Klarinette)
Abkürzung im Notensatz: Bcl. (= Bassclarinette)
Basso continuoM(it.) bezifferte Bassstimme (Generalbass), die vom Spieler harmonisch ergänzt wird; wurde auf dem Cembalo mit Unterstützung eines Cellos/Gambe gespielt
Basson Ifrz. = Fagott
Basso ostinatoM(it.) ein immer wiederkehrendes Bassthema (u. a. Grundlage der Chaconne)
Bassposaune Itiefe Posaune, Umfang: (D1 - F1) H1 - f1 (- a1)
BassschlüsselNsiehe F-Schlüssel
Basstuba Itiefes Blechblasinstrument mit Kesselmundstück (meist kurz als Tuba oder auch als Bass bezeichnet);
Abkürzung im Notensatz: Tb. (für Tuba)
bâton de mesureM(frz.) Taktstock
battutaM(it.) Taktschlag; a battuta = streng im Takt; con legno battuta = mit dem Holz des Bogens schlagend
B-durNTonart mit zwei Be
BeNVersetzungszeichen () vor der Note stehend, erniedrigt dieselbe um einen Halbton
beatM(engl.) rhythmischer Schlag der Rhythmusgruppe mit verschiedenen Schwerpunkten, z. B. two beat, four beat
beats per minuteM(engl. = Schläge pro Minute) genaue Tempoangabe (findet insbesondere Verwendung in Sequenzern);
Kurzbezeichnung: bpm
Bebop, Be-BopMStilbezeichnung des Jazz (in den 40er Jahren entstanden); charakteristische Merkmale: Dissonante Harmonik, differenzierte und komplizierte Rhythmik; die meist reine thematische Melodik ist unregelmäßig phrasiert und an ungewöhnlichen Stellen akzentuiert; Vertreter: Dizzy Gillespie, Charlie Parker
BécarreMfrz. = Auflösungszeichen ();
siehe auch Versetzungszeichen
Becken I(it. piatti oder cinelli, frz. cymbales; engl. cymbals) tellerförmiges Schlaginstrument aus Bronze;
Abkürzung im Notensatz: Bck.
Beethoven, Ludwig vanMLudwig van Beethoven (1770 - 1827), Komponist und Pianist

Beethoven war neben Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn der bedeutendste Komponist der Klassik. Er wurde am 16. Dezember 1770 in Bonn geboren und starb am 26. März 1827 nach langer Krankheit in Wien.
1778 erstes Auftreten als Pianist, 1787 erste Reise Wien (Zusammentreffen mit Mozart), 1792 Übersiedlung nach Wien, Unterricht bei Haydn, 1800 Aufführung seiner 1. Symphonie, einsetzende Schwerhörigkeit, ab 1818 völlig taub.
Hauptwerke: 1 Oper: 'Fidelio' 1805, 3 Leonoren Ouvertüren, Ballettmusik 'Die Geschöpfe des Prometheus', 9 Symphonien ( 3. Eroica, 5. Schicksals., 6. Pastorale 9. mit Chorfinale Schillers Ode 'An die Freude' 1823) zahlreiche Ouvertüren (u.a. 'Wellingtons Sieg'), 5 Klavierkonzerte, Tripelkonzert, Violinkonzert, 2 Violinromanzen, 32 Klaviersonaten (u.a. 'Pathetique', 'Mondscheinsonate'), Messe in C, Missa solemnis, Oratorium :'Christus am Ölberg', Chorfantasie, 66 Lieder mit Klavier, viele Kammermusikwerke, Werke für Orgel, Harfe, Mandoline...

BegleitungMharmonische oder melodische Unterstützung bzw. Ergänzung der Melodiestimme
BegrenzerA(engl. Limiter) Ein quasi automatischer Lautstärke-Regler: Abhängig von der Höhe des Eingangssignals wird der Verstärkungsfaktor selbsttätig so eingestellt, dass am Ausgang ein bestimmter Pegel nicht überschritten wird. Ein Begrenzer verhindert zuverlässig Übersteuern nachfolgender Geräte, fügt aber unter Umständen störende Effekte hinzu (Pumpen, Rauschen).
Bel canto, BelcantoM(it. = schöner Gesang) ital. Gesangsstil, der die Klangschönheit der Stimme erstrebt, im Gegensatz zum deklamatorischen, auf charakteristischen Ausdruck gerichteten Gesang; entstand um 1740 in Italien
bell I(engl.) Glocke
bell cymbal I(engl. bell = Glocke, cymbal = Becken) kleineres Becken mit glockenartigem Klang
bellicosamenteN(it.) kriegerisch
bémolNfrz. für Be
BenedictusM(lat. = gesegnet) der zweite Teil des Sanctus der kath. Messe
BerceuseM(frz.) instrumentales Wiegenlied
BindebogenNein Bogen, der im Notenbild zwei gleiche Noten verbindet; dadurch werden sie zu einer einzigen Note zusammengefasst;
das nachfolgende Beispiel zeigt zwei gebundene Viertel, die damit die Länge einer Halben einnehmen:
bisbigliandoN(it.) flüsternd (Tremolo der Harfe)
bitonalMmusikalisches Konzept im 20. Jahrhundert, bei dem zwei verschiedene Tonarten gleichzeitig benutzt werden (z. B. von Strawinsky verwendet)
bizzaramenteN(it.) wunderlich, seltsam
B-Klarinette IDie am meisten verwendete Klarinette (gestimmt in B)
BlasmusikMMusik, die hauptsächlich von Blas- und Schlaginstrumenten gespielt wird (also ohne Streichinstrumente);
andere Bezeichnung: Harmoniemusik
Blechblasinstrumente I(kurz auch "Blechinstrumente") alle Blasinstrumente aus Metall mit Kesselmundstück (Trompete, Posaune) oder konischem Mundstück (Horn)
Blockflöte Iein schon seit 5000 Jahren bekanntes Instrument, das in allen Teilen der Welt verwendet wird; bei der Blockflöte handelt es sich um eine Schnabelflöte in Sopran-, Alt-, Tenor- und Basslage;
siehe auch Querflöte
Blue NotesMdie chromatisch erniedrigte Terz und erniedrigte Septime in der Bluestonleiter
b-mollNParalleltonart von Des-dur
BockstrillerNVerzierung: meckernder, ungleicher Triller
Bogen I1. Kurzbezeichnung für Bindebogen
2. Holzbogen mit Haarbespannung zum Anstreichen der Saiten bei Streichinstrumenten
BoleroMspanischer Tanz im 3/4-Takt
Bombardon Itiefes Blechblasinstrument, eine Art Tuba
Bomhart Ialtes Holzblasinstrument, aus dem sich das Fagott entwickelte;
andere Bezeichnung: Pommer
Bongocero IBezeichnung für den Bongo-Spieler
Bongos IEin Paar kleiner Trommeln, deren Ursprung in der lateinamerikanischen Musik zu finden ist. Sie werden normalerweise zwischen den Knien gehalten und mit den Fingern gespielt. Die kleinere wird Macho, die größere Hembra genannt. Die Bespannung besteht üblicherweise aus Ziegenleder. Der Macho wird in "c", die Hembra in "a" gestimmt. Der Musiker, der die Bongos spielt, wird als Bongocero bezeichnet.
Boogie-WoogieMaus dem Blues entwickelter Jazztanz; charakteristisch die trommelartig gehämmerten Ostinato-Bassfiguren im Klavier
Bordun I1. mitschwingende Saite alter Zupf- und Saiteninstrumente
2. tiefes Orgelregister
Bordunpfeifen Ials Bordunpfeifen werden die tiefen Summpfeifen mit fester Tonhöhe beim Dudelsack bezeichnet; siehe auch Bordun
BostonMamerikanischer Tanz im mäßgen 3/4-Takt
BounceM(v. engl. to bounce = hüpfen, springen) Charakter- und Tempobezeichnung (zwischen slow = langsames Tempo und medium = mittleres Tempo); deutliches Hervorheben des betonten gegenüber dem unbetonten Taktteil
bouncingA(v. engl. to bounce = hüpfen, springen) In der Studioterminologie das Zusammenmischen mehrerer Audiospuren zu einer einzigen Spur
BourréeMalter franz. Tanz im 4/4-Takt (Suitentanz)
BoutadeM(frz.) Improvisation
bpmMAbkürzung für "beats per minute"
Brahms, JohannesMJohannes Brahms (1833-1897), Komponist, Dirigent und Pianist

Johannes Brahms wurde am 7. Mai 1833 in Hamburg geboren und starb am 3. April 1897 in Wien. Sein Vater war Stadtmusiker (Horn, Violine und Kontrabass). Er studierte Komposition bei E. Marxsen; 1853 Konzertreise mit dem ungarischen Geiger E. Reményi , in Hannover Freundschaft mit dem Geiger J. Joachim; Bekanntschaft mit Franz Liszt und Robert Schumann, der von seinen Sonaten, Liedern und Quartetten begeistert war. 1863 geht Brahms nach Wien und wird Chormeister der Wiener Singakademie; von 1872-75 künstlerischer Leiter der Gesellschaft der Musikfreunde Wien. Die Winter dienen künftig Konzertreisen als Pianist und Dirigent, die Sommermonate der Komposition in Stille und Naturschönheit; u.a. ab 1877 in Pörtschach am Wörthersee.
Hauptwerke: 4 Symphonien (c-Moll, D-Dur, F-Dur und e-Moll), Serenaden, Haydn-Variationen, 2 Klavierkonzerte, 1 Violinkonzert, 1 Doppelkonzert (Violine und Violoncello), 'Deutsches Requiem', viele Kammermusikwerke u.a. 3 Violin- und 2 Violoncellosonaten, 200 Lieder ... 

Bratsche Is. Viola
bravourN(frz.) Virtuosität
bravuraN(it.) Virtuosität
BrevisN(lat.) Notenwert der Mensuralnotation, gegenwärtig noch für 2 - 3 ganze Noten verwendet
brillantN(frz.) glänzend
brillanteN(it.) glänzend
brioN(it.) Feuer
broderiesNfrz. = Verzierungen
Brummeisen Iandere Bezeichnung für Maultrommel
BrummschleifeADie mehrfache Masseverbindung in unübersichtlichen Verkabelungen führt zur Überlagerung des Nutz-Signals mit Brumm-Störungen.
BrummenAStörgeräusch mit 50 Hz oder 100 Hz (USA: 60 Hz). Es wird meist hervorgerufen durch kapazitive oder magnetische Einstreuung aus dem Versorgungsnetz direkt in das Gerät oder durch eine Brummschleife in der Verkabelung.
buffoM(it.) komisch; Beiname für komische Bühnendarsteller (Tenorbuffo, Bassbuffo)
Bügelhorn ISammelbegriff für weitmensurierte Blechblasinstrumente mit geringer Stürze und 3 Ventilen (Flügel-, Alt-, Tenorhorn, Baryton, Tuba etc.); die drei Ventile kamen um ca. 1830 hinzu
BühnenmusikMMusik, die zu einem Theaterstück gespielt wird
Bünde Ischmale Querleisten am Griffbrett von Saiteninstrumenten (Zupfinstr.)
BurleskeM(it. burleska) komisches Musikstück

C

Legende:AAudio/Studio/ComputerNNotation I Instrumente/Instrumentenzubehör M sonstige musik. Begriffe

cN(it. do) erste Stufe der C-dur- und C-moll-Tonleiter
CacciaM(it. = Jagd) musikalische Jagdszene; auch zweistimmiger Kanon der Ars nova
CachuchaMspanischer Tanz, dem Bolero ähnlich
CadenzMsiehe Kadenz
caisse Ifrz. = Trommel
Cake-walkMgrotesker Tanz der Schwarzen, aus der Sklavenzeit stammend, am Anfang des 20 Jhdt.
calandoN(it.) nachlassend, abnehmend an Tempo und Tonstärke
CalataMalter ital. Tanz im 2/4-Takt
calmatoN(it.) beruhigt
caloreN(it.) Wärme
cambiataMsiehe Wechselnote
campanella I(it.) Glöckchen
CanarieMalter franz. Tanz im Tripeltakt
Can-Can, CancanMfranz. Tanz
CanonMsiehe Kanon
cantabileN(it.) singend, ausdrucksvoll
cantandoN(it.) singend, ausdrucksvoll
cantareN(it.) singen
CantataM(it.) siehe Kantate
CantatillaM(it.) kleine Kantate
CantatriceM(it.) Sängerin
CantatoreM(it.) Sänger
cantellerandoN(it.) trällernd
CanticumM(lat.) Lobgesang
Cantilena, CantileneM(it.) siehe Kantilene
Canto armonicoM(it.) mehrstimmiger Gesang
Canto primoM(it.) erste Stimme
Canto secondoM(it.) zweite Stimme
Canzona, CanzoneMsiehe Kanzone
CantusM(lat.) Melodie, Gesang (Diskant)
Cantus firmusM(lat. = fester Gesang) Hauptstimme;
Abkürzung im Notensatz: C. f.
CapoNKopf, Anfang; siehe auch da Capo
capo tasto Isiehe Kapodaster
CapriccioM(it.) Laune, launenhaftes Musikstück
CapriceM(frz.) Laune, launenhaftes Musikstück
carezzando, carezzevoleN(it.) liebkosend, schmeichelnd
Carillon I(frz.) Glockenspiel, auch Revolutionslied von 1792
Cassa Iit. = Trommel
CD-ExtraAEine CD-Extra enthält sowohl Audio- als auch Computerdaten. Anders als bei der Mixed-Mode-CD sind die Computerdaten allerdings für den Audio-CD-Spieler verborgen; sie liegen in einer zweiten Session (siehe Multisession).
CD-ROM/XAAVon Philips, Microsoft und Sony 1989 herausgegebene Spezifikation zur Erweiterung des CD-ROM-Standards, die zum einen auf dem Yellow Book basiert, zum anderen einige Elemente der CD-I-Spezifikation (Green Book) aufnimmt. Die Spezifikation wird daher auch oft "Extended Yellow Book" genannt. 
XA steht für eXtended Architecture und sollte ursprünglich zum Multimedia-Standard werden, indem es zwei unterschiedliche Sektortypen definiert, spezielle ADPCM-Audiokodierungen vorgibt und auch erlaubt, Sektoren mit unterschiedlichen Inhalten zu verschachteln, beispielsweise Audio und Bilder. CD-ROM/XA spielt im Multimedia-Bereich praktisch keine Rolle mehr; allerdings wird bei den Multisession-Discs meist ein XA-Sektorformat verwendet.
CD-TextAVon Philips und Sony 1997 vorgeschlagene Ergänzung für die Audio-CD, bei der im Subcode Informationen zur Disc und den Tracks gespeichert werden, die im Display entsprechender Player wiedergegeben werden können - beispielsweise (wie bei der MiniDisc) der Titel eines Songs. 
Sony und Philips bieten bereits entsprechende Geräte an; Sony unterstützt das Format auch auf seinen neuen Audio-CDs. Insgesamt spielt die CD-Text-Option bei den angebotenen Audio-Discs allerdings noch keine bedeutende Rolle. Feurio 0.935 und die kommende Version 3.6 von CeQuadrat WinOnCD sollen diese Option unterstützen, die, wenn sich das CD-Format trotz der kommenden Super-Audio-CD noch lange hält, durchaus Zukunft hat.
C-durNTonart ohne Vorzeichen
cedezN(frz.) zögern, langsamer werden
celere, celeramenteN(it.) schnell, geläufig
Celesta I(it. = die Himmlische) Klavier mit Stahlplatten statt Saiten;
Abkürzung im Notensatz: Cel.
Cello IAbkürzung für Violoncello
Cembalo IAbkürzung für Clavicembalo, Kielflügel;
Instrument, bei dem die Saiten durch Federkiele angerissen werden;
engl. Bezeichnung: Harpsichord
CentM(lat. centum = hundert) Maßeinheit für die Feinverstimmung von Tönen. Ein Halbtonschritt im Zwölftonsystem entspricht 100 Cent.
cesNder durch ein Be () erniedrigte Ton c
Ces-durNTonart mit 7 Be
cesesNder durch ein Doppel-Be () erniedrigte Ton c
ChaconneM(frz.) Variationsform über einen ostinaten Bass (basso ostinato) im langsamen Tripeltakt, wie die Passacaglia
chaleurN(frz.) Wärme
Chalmeau Ifrz. = Schalmei
ChansonM(frz.) Lied;
siehe auch Kanzone
chantM(frz.) Gesang, Melodie
chantantN(frz.) singend, ausdrucksvoll
Chanterelle I(frz.) die höchste Saite der Violine und der Laute
CharacterstückMkurzes Instrumentalstück mit charakteristischem, durch die Überschrift bezeichneten Ausdruck
CharivariMKatzenmusik
CharlestonMamerikanischer Tanz im 4/4-Takt, mit Synkopen durchsetzt
ChasseM(frz. Chasse = Jagd) ein der Caccia ähnliches Musikstück
Chef d´orchestreM(frz.) Kapellmeister
Chelys Iandere Bezeichnung für Laute
chevalet I(frz.) Steg der Streichinstrumente
chiaveN(it.) Notenschlüssel
Chitarra I(it.) Gitarre
ChorM(gr.) ein- oder mehrstimmiger, mehrfach besetzter Gesang
ChoralM(lat. cantus choralis) 
1. Im Mittelalter: Einstimmiger gregorianischer Gesang
2. Heute: Kirchenlied, Kirchengesang
Choral-Prelude, ChoralpreludeMInstrumentalstück, das vor einem Choral gespielt wird; üblicherweise werden hierbei Teile des Chorals (Melodien, Harmonien) aufgegriffen
chorda I(gr.) Saite
Chordometer I(gr.) Saitenmesser zur Feststellung der Saitendicke
Chordophon Isiehe Saiteninstrumente
ChoreographieM(gr.) graphische Darstellung von Tanzbewegungen, Tanzleitung
ChorregentMsiehe regens chori
chromatische StimmungMsiehe wohltemperierte Stimmung
chromatische TonleiterM(von gr. chroma = Farbe) Halbtonleiter;
siehe auch Diatonik, wohltemperierte Stimmung und Enharmonik
ChronometerM(gr.) Taktmesser
CiaconaM(it.) siehe Chaconne
Cimbal I(Cymbal) andere Bezeichnung für Hackbrett
Cimbasso I

Unter Cimbasso versteht man ein tiefes Blechblasinstrument mit einer engen zylindrischen Mensur, womit es aufgrund seiner Bauweise und seines hellen Klangs der Familie der Posaunen zuzuordnen ist. Die bekannteste und heute übliche Bauweise ähnelt auch der einer Posaune (siehe Bild). Es gibt jedoch auch Cimbassos, die z. B. eher an eine Tuba erinnern.
Ausgestattet ist ein Cimbasso mit 3 bis 5 Ventilen gestimmt ist es üblicherweise in F (gleiche Lage wie Kontrabassposaune und F-Tuba). Beim Spielen wird der nach hinten gebogene Schalltrichter über die Schultern gelegt (beachten Sie auch die Stütze am unteren Ende, so dass das Instrument auf dem Boden abgesetzt werden kann).
Eingesetzt wurde das Cimbasso z. B. von Verdi und Puccini. Teilweise wird die Cimbasso-Stimme auch auf Ventilbassposaunen in F, Serpents oder Ophikleiden gespielt.
Weitere Bezeichnungen: Tubasso oder Jimbasso.

cinelli Iit. = Becken
cisNdas durch ein Kreuz () erhöhte c
Cis-durNTonart mit 7 Kreuzen
cis-mollNParalleltonart von E-dur
cisisNdas durch ein Doppelkreuz () erhöhte c
Cithara Iandere Bezeichnung für Zither
Clairon I(frz.) Bügelhorn, auch Zungenstimme der Orgel
Clarinette Isiehe Klarinette
Clarino I(it.) alter Name einer hohen Trompete ohne Ventile
clavesN(it.) Schlüssel, Taste
Clavicembalo Isiehe Cembalo
Clavichord IVorläufer des Klaviers; die Saiten werden durch Metallstäbe angeschlagen
clavisN(lat) Schlüssel, Taste
cléN(frz.) Notenschlüssel
clefN(frz.) Schlüssel
Clipping, clippenAWenn das Ausgangsignal eines Verstärkers übersteuert, d. h. die Vollaussteuerung überschritten wird, werden die Spitzen eines Signals gekappt, "geclippt". Die Form eines ursprünglich sauberen Sinussignals verbiegt sich immer mehr zu einem Rechteck. 
Wirkung: extremer und deutlich hörbarer Anstieg des Klirrfaktors, Entstehung von künstlichen, viel zu lauten Oberwellen und daher Gefahr für die Hochtonlautsprecher in den Boxen.
clusterM(engl.) eine Gruppe benachbarter Noten, die gleichzeitig gespielt werden; typisch für die Musik des 20. Jhd. (Cowell, Ives usw.);
dt. Bezeichnung: Tontraube
c-mollNParalleltonart von Es-dur
CoaxAsiehe koaxial
CodaN(it. coda = Schwanz) Schlusssatz
CodettaN(it.) kleine Coda
col legnoN(it. legno = Holz) mit dem Holz des Bogens die Saiten streichen
col legno battutoN(it. legno = Holz) mit dem Holz des Bogens die Saiten schlagen
coll´ ottavaN(it.) mit der Oktave
colla destraN(it.) mit der rechten Hand
colla parteN(it.) mit der Hauptstimme mitgehen
colla sinistraN(it.) mit der linken Hand
CollecteMGesang des Priesters
Collegium musicumM(lat.) Orchestervereinigung
Coloratur, ColoraturaMsiehe Koloratur
ComboM(kurz für engl. combination = Kombination) ein kleines Jazzensemble, auch Arrangement für verschiedene Besetzungsmöglichkeiten
come primaN(it.) wie vorher
ComesM(lat. = Gefährte) die zweite nachahmende Stimme (Antwort) in der Fuge oder eine der nachahmenden Stimmen im Kanon
come sopraN(it. sopra = oben) wie oben
comodoN(it.) gemächlich, bequem
CompanderADoppelgerät, besteht aus Kompressor und Expander, wurde zur Übertragung von hochwertigen Signalen auf gestörten Leitungen eingesetzt (z. B. Dolby, DBX).
compiacevoleN(it.) gefällig
compositoreM(it.) Komponist
conN(it.) mit
con affettoN(it.) bewegt, rührend
con afflizioneN(it.) mit Betrübnis
con agilitàN(it.) mit Leichtigkeit
con agitazioneN(it.) mit Unruhe
con alcune licenzaN(it.) mit einiger Freiheit
con allegrezzaN(it.) mit Munterkeit
con alterezzaN(it.) mit Stolz
con amarezzaN(it.) mit Bitterkeit
con amoreN(it.) mit Liebe, Lust
con animaN(it.) mit gefühlvollem Ausdruck
con animoN(it.) frisch, lebhaft
con asservanzaN(it.) mit Genauigkeit
con bravuraN(it.) mit Virtuosität
con brioN(it.) feurig
con caloreN(it.) mit Wärme
concertanteN(it.) siehe konzertant
ConcertinoM(it.) 1. ein kleines Konzert
2. das Solistenensemble im Concerto grosso
ConcertoMsiehe Konzert
Concerto grossoM(it.) Form des Orchesterkonzerts im Barock (formal weniger strukturiert als ein Konzert)
Concert spirituelMfrühe Form öffentlicher Konzerte in Paris
concisoN(it.) kurz, gedrängt
concitatoN(it.) aufgeregt, erregt
ConclusioneM(it.) Schlusssatz
con delicatezzaN(it.) mit Zartheit
con diligenzaN(it.) mit Fleiß
con discrezioneN(it.) mit Umsicht
con divozioneN(it.) mit Andacht, Ernst
con dolcezzaN(it.) mit lieblichem Vortrag
con coloreN(it.) mit Schmerz
ConduktorM(engl.) Kapellmeister
con duoloN(it.) mit Betrübnis
con espressioneN(it.) mit Ausdruck
con fermezzaN(it.) mit Festigkeit
con festivitàN(it.) mit Fröhlichkeit
con fiduciaN(it.) dreist, mit Vertrauen
con fierezzaN(it.) mit Stolz
con fiocoN(it.) matt, schwach
con forzaN(it.) mit Kraft
con frettaN(it.) mit Eilfertigkeit
con frettamenteN(it.) mit Eile
con fuocoN(it.) mit Feuer
confusionM(frz.) Verwirrung, verwickelter Rhythmus;
it.: imbroglio
con garboN(it.) mit elegantem Vortrag
con gli stromentiN(it.) mit Begleitung der Instrumente
con grandezzaN(it.) mit Hoheit
con gravitàN(it.) mit Ernst, Würde
con graziaN(it.) mit Anmut
con gustoN(it.) mit Geschmack
con impetoN(it.) mit Heftigkeit
con iraN(it.) mit zornigem Ausdruck
con leggerezzaN(it.) mit Leichtigkeit
con mano destraN(it.) mit der rechten Hand
con mano sinistraN(it.) mit der linken Hand
con molto espressioneN(it.) mit viel Ausdruck
con molto passioneN(it.) mit viel Leidenschaft
con motoN(it.) mit Bewegung
con ottavaN(it.) mit der Oktave
con passioneN(it.) mit Leidenschaft
con sentimentoN(it.) mit Empfindung
ConsequenteM(lat.) die nachahmende Stimme im Kanon
ConservatoireM(frz.) siehe Konservatorium
con slancioN(it.) mit Schwung
con sordinoN(it.) mit dem Dämpfer;
Abkürzung im Notensatz: c. sord.
con spiritoN(it.) mit geistvollem Vortrag
contemplativoN(it.) beschaulich
con tenerezzaN(it.) mit Zärtlichkeit
con tintoN(it.) mit Färbung
continuoN(it.) fortwährend, auch Abkürzung für basso continuo
ContraaltoM(it.) der tiefere Alt
Contrabasso I(it.) siehe Kontrabass
ContrapunktMsiehe Kontrapunkt
Contrapunctum aequaleM(lat.) gleicher Kontrapunkt
Contrapunctum inaequaleM(lat.) ungleicher Kontrapunkt
contrarium reversumM(lat.) genaue Umkehrung
contrarius motusM(lat.) Gegenbewegung
ContredanseMfrz. für Kontertanz
con tutta la forzaN(it. forza = Kraft) mit aller Kraft
con umoreN(it. umore = Humor) mit Humor
con un ditoN(it.) mit einem Finger
con variazioniN(it.) mit Veränderungen
con bigoreN(it.) rüstig
con legno battutaN(it. battuta = Schlag, legno = Holz) mit dem Holz des Bogens schlagend
con vivezzaN(it.) mit Lebhaftigkeit
con zeloN(it.) mit Eifer
Cool JazzM(engl. = kühler Jazz) die aus dem Bebop entwickelte Stilform des Jazz (ohne vibrato, ohne "feeling", d. h. ohne viel Gefühl); im Gegensatz zu dem Hot Jazz
copertoN(it.) bedeckt, bei den Pauken und Trommeln durch ein aufgelegtes Tuch (gedämpft)
Copula I(lat.) Koppel bei der Orgel
Copy Protection, Copy ProhibitAMarkierung im Subcode, die das Kopieren der Daten unterbinden soll (digital copy permitted/prohibited). Diese Information ist nur ein Hinweis, aber kein wirksamer Kopier-Schutz für CDs - anders als absichtlich defekte Blöcke oder eine Gesamtdauer von mehr als 74 min.
CopyrightM(engl. = registriert) Schutzvermerk (gegen Nachdruck) auf Musikalien, Büchern etc.
cor anglais Ifrz. für Englischhorn
corda I(lat.) Saite
corde I(frz.) Saite
corde à jour I(frz.) leere Saite
Cor de chasse Ifrz. für Waldhorn
Cornamusa Iit. für Dudelsack
Cornet à pistons I(frz.) Kornett, ein kleines Ventilhorn, der Trompete ähnlich
corno Iit. für Horn
corno bassetto Iit. für Bassetthorn
corno di caccia Iit. für Jagdhorn
corno inglese Iit. für Englischhorn
coroMit. für Chor
coronaN(it. = Krone) Fermate
corps de voixM(frz.) Fülle der Stimme
corpus I(it.) Körper (des Instruments)
CorrepetitorMsiehe Korrepetitor
cotillonM(frz.) Tourentanz
couléN(frz.) Schleifer (Verzierung), auch Legatobogen
coupeN(frz.) abgestoßen (Strichart bei Streichinstrumenten)
CoupletM(frz.) Strophenlied in der Operette mit satirischem Unterton
CouranteM(frz.) alter schneller Tanz im Tripeltakt, Hauptsatz der Suite
CPUAAbkürzung für "Central Processing Unit". Zentrale Recheneinheit eines Computers.
CracovienneM(frz.) siehe Krakowiak
CremonaMberühmte ital. Geigenbauerstadt
CrepundiaMklappernde Instrumente
crescendoNzunehmend, stärker werdend (in der Lautstärke);
Gegenteil: descrescendo;
Abkürzung im Notensatz: cresc.
crocheN(frz.) Achtelnote
cromaN(it.) Achtelnote
cromaticoM(it.) chromatisch
CsárdásMzweiteiliger ungarischer Tanz im geraden Takt (bestehend aus Lassu und Friska)
C-SchlüsselNunterteilt sich in Alt-, Tenor-, Bariton- und Sopranschlüssel; die Mitte des Schlüssels bestimmt die Lage des eingestrichenen c (c1) auf dem Liniensystem
Altschlüssel: Tenorschlüssel: Baritonschlüssel: Sopranschlüssel:
Cymbal I1. andere Bezeichnung für Hackbrett
2. siehe Becken
cymbales Ifrz. = Becken
cymbals I

engl. = Becken

D

Legende:AAudio/Studio/ComputerNNotation I Instrumente/Instrumentenzubehör M sonstige musik. Begriffe
 
dN(it. re) die 2. Stufe der C-Dur-Tonleiter
Da CapoN(it.) vom Anfang (wiederholen);
Abkürzung im Notensatz: D. C.
siehe Wiederholungszeichen
Da Capo al FineN(it.) vom Anfang (wiederholen) bis zum Ende, das durch das Wort Fine (it. Ende) gekennzeichnet ist;
siehe Wiederholungszeichen
Da Capo al SegnoN(it.) vom Anfang (wiederholen) bis zum Zeichen (als "Kopf" bezeichnet), von dort wird dann zum nächsten Kopf-Zeichen gesprungen;
siehe Wiederholungszeichen
DAEAAbkürzung für "Digidesign Audio Engine". Software-Schnittstellt zur Kommunikation zwischen Audio-Programmen und Digidesign-Hardware.
Daf ITraditionelle Rahmentrommel aus dem Iran (Persien)
Dal SegnoN(it.) vom Zeichen (wiederholen);
Abkürzung im Notensatz: D. S.
siehe Wiederholungszeichen
Dämpfer IVorrichtung, durch welche die Klangfarbe der Instrumente verändert und die Tonstärke abgeschwächt werden kann
dance macabreM(frz.) Totentanz
danzaM(it.) Tanz
DAOADisc-at-Once, ein Verfahren, um die CD-R zu beschreiben. Dabei werden in einem Durchgang zunächst das Lead-in, dann Daten oder Audioinformationen, anschließend das Lead-out erstellt. Dieses Verfahren, das nicht von allen CD-Recordern unterstützt wird, ist besonders für die Herstellung von Audio-CDs interessant, weil die Pausen zwischen den Tracks bis auf Null herabgesetzt werden können.
DATAAbk. für "Digital Audio Tape" (digitales Audioband); hierbei handelt es sich um Kassetten mit einem Magnetband, auf dem Audio-Signale in digitalisierter Form (ähnlich wie bei einer CD) aufgenommen werden können
DAT-RekorderAAufnahmegerät für DAT
DA-WandlerAsiehe Digital-Analog-Wandler
dBADezibel (ein Zehntel Bel), logarithmisches Relativmaß für Strom, Spannung oder Leistung. Verwendung überall da sinnvoll, wo mit Verstärkung und Dämpfung gerechnet werden muss: Multiplikation und Division wird durch Addieren und Subtrahieren ersetzt.
Verstärkung = +dB,
Dämpfung = -dB.
Wichtige Eckwerte:
6 dB = Faktor 2,
10 dB = Faktor 3,
20 dB = Faktor 10,
40 dB = Faktor 100,
60 dB = Faktor 1000.
Beispiel: Eine Mikrofonspannung von 1 mV wird um 60 dB verstärkt, ergibt 1000 mV (1V). Bei Leistungsvergleichen sind die dB-Werte zu halbieren: 10fache Leistungsverstärkung = 10 dB.
dBm, dBV, dBuAZusatzbezeichnungen verwandeln das Relativmaß dB in ein Absolutmaß mit einem Referenzpunkt:
0 dBm = 1 mW an 600 Ohm = 0,775 V,
0 dBV = 1V, 0 dBu = 0,775 V
dBFSAWird nur im digitalen Audio-Bereich verwendet, FS = full scale, Vollausschlag, meint immer digitale Vollaussteuerung (+32767/-32768 bei 16 Bit Auflösung).
D. C.Nsiehe Da Capo
D-durNTonart mit 2 Kreuzen
debileN(it.) schwach
DébutM(frz.) erstes öffentliches Auftreten
decisoN(it.) bestimmt, entschlossen
declamandoN(it.) deklamierende, mehr gesprochen als gesungen
decrescendoN(it.) schwächer werdend (in der Lautstärke);
Gegenteil: crescendo;
Abkürzung im Notensatz: decr.
dedicatedM(engl.) gewidmet
dedicatoM(it.) gewidmet
dédiéM(frz.) gewidmet
deductioM(lat.) Folge aufsteigender Töne
deficiendoN(it.) verlöschend
deliberamentoN(it.) entschlossen
delicatoN(it.) geschmackvoll, zart
demancheN(frz.) die Lage wechseln (bei Streichinstrumenten)
demi-jeuN(frz.) halbstark
demi-mesureN(it.) halbe Pause
demi-soupirN(frz.) Achtelpause
DenoisenAAutomatisches Entfernen von unerwünschtem Rauschen. 
Analog: Das analoge Verfahren arbeitet mit einem Filter, das die hohen, rauschverdächtigen Frequenzbereiche pegelabhängig abschwächt, was teilweise zu Einbußen der Signalqualität führt. 
Digital: Ein Algorithmus nimmt eine digitale Probe des Rauschens (Noise Print) an einer Stelle, wo kein Nutzsignal anliegt, und rechnet es aus dem Gesamtdatenmaterial heraus.
desNder durch ein Be () erniedrigte Ton d
desesNder durch ein Doppel-Be () erniedrigte Ton d
Des-durNTonart mit 5 Be
DessusM(lat.) 1. Sopran, Diskant
2. die Oberstimme in Instrumentalwerken
Dessus de violeMfranz. für Violine
destraN(it.) rechte (Hand)
détachéN(frz.) gestoßen, staccato
determinatoN(it.) bestimmt, entschlossen
detonierenMdistonieren, unrein spielen oder singen
DezimeMsiehe Intervall
Diabolus in musicaM(it. = der Teufel in der Musik) eine etwas scherzhafte Bezeichnung für den Tritonus
diagrammaM(gr.) das Liniensystem
diapasonM(gr.) Oktave; frz. Bezeichnung für den Kammerton
diapenteM(gr.) Quinte
andere griech. Bezeichnung: dioxia
DiaphoniaM(gr.) 1. im griech. Altertum: Dissonanz
2. im Mittelalter: mehrstimmige Satzweise des Organums
diastemaM(gr.) Intervall, Zwischenraum
DiastolikMandere Bezeichnung für Phrasierung
diatéssaronM(gr.) Quarte
DiatonikM1. Charakterisiert ein Tonsystem, in dem Tonleitern aus zwei verschiedenen Tonschritten aufgebaut sind: aus Halb- und Ganztonschritten. Innerhalb einer Oktave werden diese zu 7 Tonstufen kombiniert.
Die gängigste Anordnung der Tonschritte lautet (GT=Ganzton, HT=Halbton): GT, GT, HT, GT, GT, GT, HT. Diese Anordnung entspricht einer Dur-Tonleiter. Mit C als Grundton wird diese Tonleiter auch als ionische Kirchentonart bezeichnet.

2. Im Zusammenhang mit der Einführung der wohltemperierten Stimmung dient der Begriff auch zur Unterscheidung des diatonischen (reinen, d. h. nicht wohltemperierten) vom chromatischen (wohltemperierten) Tonsystem. In dem Falle weist "diatonisch" auf nicht wohltemperiert gestimmte Intervalle mit den Frequenzverhältnissen der Partialtonreihe hin.

diatonische StimmungMsiehe reine Stimmung
DI-BoxAWandelt unsymmetrische und niederpegelige Ausgangs-Signale - etwa eines Synthesizers oder einer E-Gitarre - in symmetrische Signale mit einem entsprechenden Pegel um; diese können dann problemlos vom Line-Eingang eines Mischpults verarbeitet werden
dièseN(frz.) Kreuz (Versetzungszeichen)
diesisN(gr.) Kreuz (Versetzungszeichen)
Dies iraeM(lat. = Tag des Zorns) Sequenz (2. Satz) der Totenmesse (Requiem)
DifferenztonMsiehe Kombinationston
Digital-Analog-WandlerA(kurz DA-Wandler) Wandelt ein digitales in ein analoges (hörbares) Signal um;
siehe auch Analog-Digital-Wandler
Digital-Piano Ielektr. Musikinstrument zur Simulation eines Klaviers; im Unterschied zu Keyboards, Synthesizern und Samplern meist mit einer gewichteten Tastatur ausgestattet, die das Anschlagverhalten eines Klaviers simuliert; bei moderneren Geräten wird auch das Saitenresonanz-Verhalten simuliert, um dem Original möglichst nahe zu kommen 
DilettantMausübender Liebhaber der Kunst, heute meist als Schimpfwort ("Stümper") gebraucht
DiludiumM(lat.) Zwischenspiel
diluendoN(lat.) erlöschend
diminuendoN(it.) schwächer werdend;
Abkürzung im Notensatz: dim.
DiminutionM(lat. = Verkleinerung) Verkürzung eines Themas oder Motivs; Gegensatz: Augmentation
dioxiaM(gr.) Quinte
andere griech. Bezeichnung: diapente
DirectConnectAEine von der Firma Digidesign entwickelte Apple MacInthoss-Software-Erweiterung. DirectConnect stellt innerhalb des Rechners eine Daten-Autobahn zur Verfügung. DirectConnect-kompatible Audio-Soft- und -Hardware - etwa virtuelle Klangerzeuger oder Audio-Sequenzer - können auf diesem Wege bis zu 32 separate Audio-Signale in Echtzeit miteinander austauschen.
DirectSoundADirectSound ist der Audioteil von DirectX, der die schnelle Mischung und Wiedergabe von Sound ermöglicht. DirectSound wird von verschiedensten Hardware-Beschleunigungs-Karten unterstützt, wodurch die Latenz eines Audio-Systems verringert werden kann.
DirectXADirectX ist ein Treiber-Modell unter Microsoft Windows, das eine Reihe Hardware-naher und damit sehr schneller Funktionen für Grafik, Sound, Netzwerk und mehr zur Verfügung stellt.
Die für Sound zuständige Komponente unter DirectX heißt DirectSound.
dirigierenMleiten (ein Orchester, einen Chor etc.)
DirigentMOrchester-, Chor-Leiter
disNdas durch ein Kreuz () erhöhte d
DiscantusMsiehe Diskant
discretoN(it.) mäßig, bescheiden
disdiapasonM(gr.) Intervall von 2 Tönen
disisNdas durch ein Doppelkreuz () erhöhte d
DiskantMandere Bezeichnung für Sopran
dis-mollNParalleltonart von Fis-dur
DissonanzM"Missklang" oder besser: tonale Reibung, die sich verstärkt, je komplexer die mathematische Beziehung zwischen den Frequenzen gleichzeitig erklingender Töne wird; das Gegenteil ist die Konsonanz; siehe auch Intervall
distonierenMfalsch singen oder spielen
ditonusM(gr.) große Terz
DivertimentoM(it.) Unterhaltung, leichte mehrsätzige Kompositionsform; auch Tanzeinlage in der Oper
DivertissementMfrz. für Divertimento
divisiN(it.) geteilt (speziell bei Streichergruppen)
divotament, divotoN(it.) andächtig
DixielandMeine Form des New-Orleans-Jazz, von Weißen gespielt
d-mollNParalleltonart von F-dur
doNital. Name der Tonstufe c; siehe auch Solmisation
DodekaphonieMsiehe Zwölftonmusik
dolce, dolcementeN(it.) sanft, lieblich, süß
dolcissima, dolcissimoN(it.) sehr sanft, sehr süß
dolente, dolentamenteN(it.) traurig, klagend
dolorosoN(it.) schmerzlich
Dombak ITraditionelle kelchförmige Trommel aus dem Iran (Persien); auch "Tombak" geschrieben
DominanteN(auch als "Oberdominante" bezeichnet) die 5. diatonische Tonstufe der Tonart;
der Begriff "Dominante" wurde von "Dominanz" (= Vorherrschaft) abgeleitet; der Begriff soll aufzeigen, dass die Dominante besonders stark zu einer Auflösung in die Tonika drängt (bspw. ist G-Dur die Dominante zu C-Dur; hört man innerhalb eines Stückes, das auf C-Dur basiert, einen G-Dur-Akkord, so spürt man förmlich, dass es wieder zum C-Dur-Akkord zurückgehen muss) 
DominantseptakkordMDreiklang auf der Dominante mit zusätzlicher kleiner Septime
Domra IDie Domra ist ein drei- oder viersaitiges Zupfinstrument mongolischer Abstammung, das in der russischen Volksmusik eingesetzt wird. Das Instrument wird mit einem Blättchen (Plektron) angezupft. Der Korpus des Instruments ist rund oder oval, der Rücken ist abgerundet. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen (Piccolo-Domra, Domra Prima, Domra Alto, Tenor-Domra, Bass-Domra). Die dreisaitige Domra ist in Quarten, die viersaitige Domra in Quinten gestimmt. Lediglich die viersaitige Bass-Domra wird wie die dreisaitigen Versionen in Quarten gestimmt. 
Die Domra wurde Ende des 17. Jahrhunderts von der Kirche als Teufelsinstrument verboten. Erst 1890 wurde sie von Wassilij Andrejew (1861-1918), der das erste russische Volksmusikorchester gründete, auf Basis alter Zeichnungen nachgebaut. Die oben aufgeführten Ausführungen der Domra gehen ebenfalls auf Wassilij Andrejew zurück.
Doppel-BeNVersetzungszeichen () vor der Note stehend, erniedrigt dieselbe um zwei Halbtöne (große Sekunde)
DoppeldominanteMdie Dominante der Dominante
DoppelfugeMeine Fuge, in der 2 Themen verarbeitet sind
DoppelkonzertMKonzert für 2 Soloinstrumente
Doppelkreuz, Doppel-KreuzNVersetzungszeichen () vor der Note stehend, erhöht dieselbe um zwei Halbtöne (große Sekunde)
DoppelpunktNZeichen hinter der Note oder Pause (z. B. ), verlängert die Note um 3/4 ihres Zeitwertes; siehe auch Punkt
Doppelrohrblatt Idie aus Schilfrohr geschnitzte Zunge der Oboe und anderer Holzblasinstrumente; im Gegensatz zum einfachen Rohrblatt (wie bei der Klarinette) wird hier in zwei übereinandergelegte Rohrblätter geblasen
DoppelschlagNa) Verzierung; Zeichen über der Note:
b) Flatterzunge (Tremolo) der Blasinstrumente
DoppeltrillerNVerzierung; zweistimmiger Triller
doppio bimolleNit. für Doppel-Be
doppio diesisNit. für Doppelkreuz
doppio movimentoN(it.) doppelt rasches Tempo
dorische TonartMKirchentonart (d e f g a h c1 d1)
Dotar ITraditionelle zweisaitige Langhalslaute aus dem Iran (Persien); seit mehr als 3000 Jahren bekannt
doubleN1. frz. für Doppelschlag.
2. eine Variationsform in Suiten des 17. und 18. Jahrhunderts
double bémolNfrz. für Doppel-Be
double dièseNfrz. für Doppelkreuz
double flatNengl. für Doppel-Be
double sharpNengl. für Doppelkreuz
Dramma per musicaMurspr. Name der Oper in Italien
Drehleier ISaiteninstrument, das durch ein Kurbelrad zum Klingen gebracht wird; bekannt seit dem 10. Jahrhundert
Drehorgel IInstrument, bei dem mit einem Kurbelrad ein Blasebalg und gleichzeitig ein Mechanismus betätigt wird, der die Ventile der Pfeifen auslöst; bekannt als Straßenmusikinstrument
dreichörig Idreichörig ist ein Istrument dann, wenn dessen Töne dreifach besaitet sind
DreiklangMein Zusammenklang von Grundton, Terz und Quinte
dreiteilige LiedformMnach dem ersten und zweiten Motiv folgt wieder das erste Motiv; oft in langsamen Sätzen von Sonaten und Symphonien verwendet
driveM(engl.) in der Jazzmusik svw. mitreißende, spannungssteigernde Dynamik des Rhythmus, auch Wertbestimmung für einen Musiker oder ein Ensemble
drum I(engl.) Trommel
drums I(engl.) Schlagzeug
drum set, drumset I(engl.) Schlagzeug
D. S.Nsiehe Dal Segno
DSPAAbkürzung für "Digital Signal Processor" (Digitaler Signal-Prozessor). Digitale Signal-Prozessoren sind Computer-Bausteine, die ausschließlich für die Echtzeit-Berechnung von Audio-Signalen konzipiert sind. Effektprozessoren, Synthesizer, digitale Mischpulte, Sampler, Soundkarten etc. sind mit DSPs ausgestattet.
Je mehr DSP-Power, desto mehr Effekte, Sounds, Audio-Kanäle etc. können in Echtzeit von einem Computer wiedergegeben werden.
Dudelsack ISackpfeife; durch einen Luftsack wird die Luft in einige Pfeifen gepresst; eine Pfeife ist mit Grifflöchern versehen (Melodiepfeife), die anderen sind Bordunpfeifen mit fester Tonhöhe;
andere Begriffe: (it.) cornamusa, (frz.) musette, (engl.) bagpipe
dueN(it.) zwei; siehe auch a due
DuettMzweistimmiges Gesangsstück
due volteN(it.) zweimal
Dulcian Ialter Name des Fagotts, auch Zungenregister der Orgel
DumkaMslawisches lyrisches Lied
DuoMzweistimmiges Instrumentalstück
DuodezimeMsiehe Intervall
DuoleNFigur von 2 Noten mit derselben Dauer wie 3 Noten der gleichen Art
duoloN(it.) Trauer, Schmerz
DurM(v. lat. durus = hart) Tongeschlecht, bei dem die Durtonleiter zugrunde liegt (Halbtöne von der 3. zur 4. und 7. zur 8. Stufe);
siehe auch Moll
duramenteN(it.) hart
DurchführungMin der Fuge: einmaliges Durchlaufen des Themas in allen Stimmen;
in der Sonatenform: der Teil, der die Themen verarbeitet
Durchgangston, DurchgangsnoteMharmoniefremder (dissonanter) Melodieton zwischen zwei Akkordtönen, stufenweise fortschreitend (relativ unwichtiger Ton, der die Verbindung zwischen zwei Akkorden herstellt)
durchkomponiertMdurchkomponiert nennt man ein Lied, bei dem jede Strophe verschieden musikalisch gestaltet ist
DuxM(lat. = Führer) das Grundthema der Fuge
DynamikA1. Die Lautstärke innerhalb eines Musikstückes. Sie wird im Notenbild oft durch Zeichen wie forte, piano etc. angegeben.
2. Der üblicherweise in dB angegebene Bereich zwischen Eigenrauschen und Übersteuerung. Real nutzbar ist allerdings nur der Bereich Nennpegel und Eigenrauschen.

E

Legende:AAudio/Studio/ComputerNNotation I Instrumente/Instrumentenzubehör M sonstige musik. Begriffe
 
eN(it. mi) die 3. Stufe der C-Dur-Tonleiter
EASIAAbkürzung für "Enhanced Audio Streaming Interface". Ein von der Firma Emagic eingeführtes Treiber-Modell für die Kommunikation von Audio-Soft- und Hardware. EASI ist Emagics Pendant zu ASIO, einem Treiber-Modell der Konkurrenz-Firma Steinberg, das die Nachteile der Standard-MME-Treiber in Windows umgeht.
E-Bass Ielektrisch verstärkte Gitarre mit 4 tiefen Saiten (e a d g); die Schwingungen der Saiten werden über sogenannte Pick-Ups (Tonabnehmer) an einen Verstärker übertragen
Echelette IStrohfiedel
EchoAWiderhall; entsteht durch Rückwurf von Schwingungen (insbesondere an geraden Wänden wie z. B. in Kirchen)
EcossaiseM(frz.) schottisch; schottischer Tanz im 2/4-Takt, früher 3/4-Takt; u. a. schufen Schubert und Beethoven hierfür Klavierkompositionen
EditionM(lat., engl.) Ausgabe (Herausgabe)
E-durNTonart mit 4 Kreuzen
E-Gitarre IGitarre, bei der die Verstärkung des Klangs nicht durch das Instrument selbst, sondern elektrisch erfolgt; dazu werden die Schwingungen der Saiten über sogenannte Pick-Ups (Tonabnehmer) an einen Verstärker übertragen
egualeN(it.) gleich
egualmenteN(it.) ausgeglichen
EigenfrequenzMjeder Körper hat eine Frequenz, bei der er mitzuschwingen beginnt; diese wird als Eigenfrequenz bezeichnet
EigenrauschenAJedes elektronische Bauteil erzeugt eine Rauschspannung, eine komplexe Schaltung rauscht mit der Summe der Einzelanteile. Das Eigenrauschen wird als Spannung am Ausgang der Schaltung gemessen. Fehler im Schaltungsdesign fallen besonders bei Mikrofon- und Entzerrer-Vorverstärkern (siehe RIAA-Kennlinie) auf.
einchörig Ieinchörig ist ein Instrument mit einfachem Saitenbezug (siehe auch dreichörig)
Eine kleine NachtmusikMDivertimento in D-Dur, KV 525 von Mozart (1787)
eingestrichenNeingestrichen nennt man Töne der mittelsten Oktave
EinklangMTöne in gleicher Tonhöhe
EintrittMBeginn eines Themas in einer Fuge (auch während des Stückes)
eisNdas durch ein Kreuz () erhöhte e
eiseisNdas durch ein Doppelkreuz () erhöhte e
EklektikerM(gr.) unselbständiger Nachahmer verschiedener Persönlichkeitsstile (siehe auch Epigone)
Elachord Imehrstimmiges elektrisches Tasteninstrument
ElegieMTrauer- oder Klagelied
Elektrische Orgel Isiehe Hammondorgel
elektronische MusikMMusik, die mit Hilfe elektronischer Instrumente (z. B. Trautonium, Synthesizer) erzeugt wird
elevatoN(it.) erhaben
El OleMspanischer Solotanz im mäßigen 3/8-Takt;
kurz auch Ole genannt
EmbouchureMfrz. für Ansatz
e-mollNParalleltonart von G-dur
emozioneN(it.) Erregung
encoreN(frz.) nocheinmal
energicoN(it.) energisch, entschlossen
enge LageMIm vierstimmigen Satz die enge Lagerung der Töne eines Akkordes (mit Ausnahme des Basses)
EngführungMEngführung nennt man in der Fuge den baldigen Eintritt der nachahmenden Stimme, ehe das Thema beendet ist
Englischhorn IAltoboe in F mit gebogenem Ansatzrohr und birnenförmigem Schallbecher;
Abkürzung im Notensatz: Engl.-H.;
siehe auch Oboe
EnharmonikMenharmonisch heißen gleichklingende Töne verschiedener Notation im temperierten System (z. B. es = dis)
EnsembleM(frz. = miteinander) 1. Zusammenwirken mehrerer Solostimmen; auch kleines Orchester
2. Musikstück mit mehreren Solostimmen in Oper und Operette
en serrantN(frz.) siehe serré
Entr'acteM(frz.) Zwischenaktsmusik
EntradaMsiehe Intrade
EntrauschenAsiehe Denoisen
EntréeM(frz.)
1. Auftritt (beim Ballett)
2. siehe Intrade
EntwicklungMTeil eines Stückes/Satzes, in dem das Thema modifiziert oder erweitert wird
EntzerrenAVerändern des Frequenzgangs, um ein Signal "reiner" klingen zu lassen; siehe Filter
Entzerrer-VorverstärkerAsiehe RIAA-Kennlinie
EpicedionM(gr.) Trauergedicht
EpiditonosM(gr.) Oberterz
EpigoneM(gr.) unselbständiger Nachahmer eines Persönlichkeitsstils
EpisodeM(gr.) Zwischensatz (in der Fuge), Intermezzo
EpistropheM(gr.) Rückkehr zum ersten Thema
Eptacorde ILeier mit 7 Saiten
equabilmenteN(it.) gleichmäßig
EqualizerASpezielles Filter, bei dem der Frequenzgang weitgehend frei einstellbar ist.
EroicaM"Die Heldenhafte", 3. Symphonie von Ludwig van Beethoven
eroicoN(it.) heroisch, heldenhaft
EroticonM(gr.) Liebeslied
esNder durch ein Be () erniedrigte Ton e
Es-durNTonart mit drei Be
esesNder durch ein Doppel-Be () erniedrigte Ton e
Es-Klarinette IHohe Klarinette in Es
es-mollNParalleltonart von Ges-dur
espirandoN(it.) verhauchend, ersterbend
espressioneN(it.) Ausdruck
espressivoN(it.) mit Ausdruck, ausdrucksvoll;
Abkürzung im Notensatz: espr.
EstampidaMTanzlied mit volksliedhaftem Charakter der Troubadoure im 12. und 13. Jhdt.
estinguendoN(it.) erlöschend
EtudeM(frz.) Übungsstück; dt. Schreibweise: Etüde
EtüdeMdt. Schreibweise von Etude (Übungsstück)
étoufféN(frz. = erstickt) sofort abgedämpfter Schlag bei Schlaginstrumenten
EuphonieM(gr.) Wohlklang
Euphonium IBlechblasinstrument mit Kesselmundstück, auch Baryton oder Tenortuba genannt, Umfang B1 - f1;
die Bezeichnung "Euphonium" wird insbesondere in den USA verwendet, während in Deutschland und Europa eher von einem "Baryton" gesprochen wird; in den USA wiederum steht der Begriff "Baryton" für das in Deutschland unter dem Namen "Tenorhorn" bekannte Instrument
EuterpeM(gr. = die Ergötzende) Muse des Gesangs
Evakuant I(Windablasser) Registrierzug zu einem Ventil im Hauptkanal der Orgel
evergreenM(engl. = immergrün) Bezeichnung für eine sehr beliebte Melodie, die immer wieder in neuen Arrangements erscheint
EviratoM(it.) Kastrat, Eunuch
EvolutioM(lat.) Umkehrung
ex abruptoN(it.) plötzlich
exaltationM(frz.) Aufregung, Überspanntheit
excellierenM(frz.) glänzen, sich auszeichnen
exécutionM(frz.) Ausführung, Vortrag
ExequiemM(lat.) Totenfeier, Grabgesang
ExerciceM(frz.) Etüde/Etude (Übungsstück)
ExerciseM(engl.) Etüde/Etude (Übungsstück)
ExpanderAGegenteil von Kompressor, macht aus dem in der Dynamik komprimierten Signal wieder das Originalsignal.
expirerN(frz.) verhallen, verhauchen
ExpositionMerster Teil der Fuge und Sonatenform, in dem die Themen aufgestellt werden
Expression IDie Expression beim Harmonium ermöglicht das An- und Abschwellen des Klanges durch den Balgtritt
ExpressionismusMAusdruck für eine Kunstrichtung des 20. Jhdt.; in der Musik sind damit die Werke von Schönberg, Webern, Busoni, Honegger, Berg u. a. gemeint
extemporierenM

improvisieren, auswendig spielen

F

Legende:AAudio/Studio/ComputerNNotation I Instrumente/Instrumentenzubehör M sonstige musik. Begriffe
fN(it. fa) die 4. Tonstufe der C-dur-Tonleiter
faNital.  Name der Tonstufe f; siehe auch Solmisation
facile, facilmenteN(it.) leicht, ungezwungen
Fagott Itiefes Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt;
alter Name: Dulcian;
Abkürzung im Notensatz: Fag.
FalsettM(it.) Bezeichnung für eine Männerstimme, die in höheren Tonlagen wie gewöhnlich singt oder spricht (Fistelstimme) und daher wie eine Frauenstimme klingt; die Bezeichnung Falsett für diesen Stimmklang kommt daher wahrscheinlich vom italienischen falso = falscher; Falsett ist nicht mit der hohen Stimmlage von Kastraten vergangener Jahrhunderte zu verwechseln; die Technik kann erlernt werden und ist im Zuge der Aufführungspraxis alter Musik wieder hier und da zu hören; in der Rockmusik finden sich ebenfalls immer wieder Beispiele des Falsettgesangs, (z. B. bei Prince, Bee Gees etc.)
falsobordonoM"falscher Bass", siehe Fauxbourdon
fanaticoN(it.) fanatisch, begeistert
FandangoMspanischer Tanz im mäßigen 3/4- oder 6/8-Takt
FanfareM1. Trompetensignal (aus Naturtönen bestehend)
2. kurzes Musikstück mit einleitendem Charakter
FantasiaM(it.) Musikstück in freier Form (Phantasie)
fantasticoN(it.) fantastisch
FarandoleM(fr.) provenzalischer Tanz im 6/8-Takt
fastN(engl.) schnell
fastosoN(it.) prächtig, feierlich
FausettMfranz. für Falsett
FauxbourdonM"falscher Bass" nennt man die fortgesetzte Begleitung des Cantus firmus mit Sextakkord-Parallelen
favoriN(it.) beliebt
F-durNTonart mit einem Be
FehlerkorrekturADigitales Verfahren zur Fehlererkennung- und -korrektur per Daten-Verschlüsselung, so dass sie bei moderator Beschädigung aus den erhaltenen Teilen exakt wiederzugewinnen sind. Audiodaten werden auf der CD zweifach auf diese Weise geschützt, Computerdaten dreifach. Um die Folgen von Kratzern zu begrenzen, sind Daten, die logisch zusammengehören, in der Spur der CD über mehrere Zentimeter gespreizt abgelegt.
FermateNZeichen für das Aushalten von Tönen oder Pausen über ihren Zeitwert hinweg;
Zeichen über der Note:
fermezzaN(it.) Festigkeit
feroceN(it.) wild, stürmisch, ungestüm
fesNder durch ein Be () erniedrigte Ton f
fesesNder durch ein Doppel-Be () erniedrigte Ton f
FeuerwerksmusikMOrchester-Suite von G. F. Händel
fiaccoN(it.) matt, müde
FiaskoM(it. fiasco) Misserfolg
Fiedel, Fidel I(lat. fidula) birnenförmige Geige
fiero, fieramenteN(it.) stolz, wild, heftig
fifre I(frz.) Querpfeife
FigurNeine in sich geschlossene Notengruppe, oft nicht länger als ein Takt
FigurationMAkkordbrechungen in rhythmisch regelmäßig wiederkehrenden Teilnoten (Umspielen einer Melodie)
filling inM(engl.) instrumentaler Einwurf am Ende einer Melodiephrase oder dekoratives Beiwerk (besonders beim Schlagzeug)
FilterAEinrichtung zum Ändern des Frequenzganges. Gezielt eingesetzt zum dramatischen Verändern von Stimmen oder Geräuschen (beispielsweise Telefonstimme).
Tiefpass läßt die Tiefen passieren, Hochpass läßt die Höhen passieren, Bandpass greift sich ein meist veränderliches Band aus den Mitten heraus und schneidet Höhen und Tiefen ab.
FinaleM(it. fine = Ende) 1. Schlusssatz in mehrsätzigen Kompositionen
2. Schlussszene eines Opernaktes
FinalisM(lat.) Schlusston (Grundton) der Tonart
FineN(it.) Ende; siehe auch Da Capo al Fine
fiocoN(it.) schwach
fiorituraN(it.) Verzierung, Koloratur
fisNdas durch ein Kreuz () erhöhte f
Fis-durNTonart mit 6 Kreuzen
fisisNdas durch ein Doppelkreuz () erhöhte f
fis-mollNParalleltonart von A-dur
fistulierenMmit Fistelstimme sprechen oder singen
Flageolett I1. Schnabelflöte
2. flötenartiger Ton der Streichinstrumente, Harfe und Zither, erreicht durch leichtes Auflegen eines Fingers auf die Saite an einem Punkt, der genau auf der Hälfte, einem Drittel, Viertel, Fünftel usw. liegt. Damit entfaltet die Saite ihre Schwingungen um diesen Punkt herum. Je nach Berührungspunkt schwingt die Saite dann in ihren Teilabschnitten in einer ganzzahlig vielfachen Frequenz des Grundtons.
3. Orgelregister
flatN(engl. = flach, matt) im englischen Sprachraum die um einen halben Ton erniedrigte Tonstufe ("a flat" = "as"); auch der Name des Be-Zeichens
FlatterzungeNsiehe Doppelschlag
flautato, flautandoM(it.) flötenartiger Ton der Streichinstrumente, wird durch Streichen des Bogens in Griffbrettnähe erreicht
flauto Iit. für Flöte
flauto piccolo I(it.) kleine Flöte, Piccolo
flauto traverso I(it.) Querflöte
flebileN(it.) kläglich, wehmütig
flessibleN(it.) geschmeidig
F-Löcher ISchallöcher in dem Körper der Streichinstrumente
Flöte I1. siehe Querflöte
2. siehe Blockflöte
3. siehe auch Piccolo
Abkürzung im Notensatz: Fl.
floresMv. lat. flores = Blumen; Gesangsverzierungen im mittelalterlichen Gesang
Flügel IHammerklavier in Flügelform
Flügelhorn Iweitmensuriertes Blechblasinstrument, der Trompete äußerlich ähnlich; Umfang: e-b2
f-mollNParalleltonart von As-dur
FM-Synthese IKlangsynthese durch Frequenzmodulation. Dabei wird ein Sinus-Oszillator mit einer Trägerfrequenz ("Carrier") durch einen oder mehrere andere Sinus-Oszillatoren ("Modulator") überlagert bzw. moduliet. Die auf diesem Wege erzeugten und durch Volumen-Hüllkurven zeitlich variierbaren harmonischen Oberwellen stellen eine einfache digitale Alternative zur "klassisch analogen" (auf verschiedenen Wellenformen und Filtern beruhenden) Klangsynthese dar.
Der bekannteste Synthesizer, der diese Klangsynthese verwendete, war der bekannte Yamaha DX7.
flute Iengl. und franz. (flûte geschrieben) für Flöte
fogliettoN(it. = Blättchen) Direktionsstimme, in welche die wesentlich obligaten Stellen der anderen Instrumente in kleinen Noten eingezeichnet sind; meistens die 1. Violinstimme
folies d'EspagneM(frz.) spanischer Tanz im 3/4-Takt
forchette toniqueM(frz.) Stimmgabel
ForellenquintettMQuintett von Franz Schubert
Forlana, ForlaneMital. Tanz im Tripeltakt (aus Friaul stammend)
FormanteAFormanten sind Frequenzen, die in einem Klang - unabhängig von dessen Tonhöhe - mehr oder weniger gleich bleiben. Sie machen nicht zu einem unerheblichen Teil den Charakter eines Klangs aus.
Wird z. B. ein Stimmen-Sample einfach nur schneller abgespielt (siehe auch Sampler), um die Tonhöhe zu ändern, werden auch die Formanten mitverschoben. Der dabei entstehende "Micky-Maus-Effekt" hat seine Ursache insbesondere in dieser Formant-Transponierung.
forteN(it.) stark, laut;
Abkürzung im Notensatz:
fortepianoN(it.) 1. plötzliches forte, das sofort ins piano abfällt;
Abkürzung im Notensatz:
2. Frühere Bezeichnung für das Klavier
fortissimoN(it.) sehr stark, sehr laut;
Abkürzung im Notensatz:
FortschreitungMBewegung einer Note oder eines Akkordes zu einer anderen Note bzw. einem anderen Akkord
forzaN(it.) Kraft
forzandoN(it.) mit verstärkter Kraft
forzatoN(it.) stark hervorheben, stark akzentuiert
andere Bezeichnungen: sforzando, sforzato
FoxtrotMamerik. Tanz im Allabreve-Takt, beliebt um 1910
franchezzaN(it.) Freiheit
freddamenteN(it.) kalt
fredonN(frz.) Trillerlauf
FremdspannungARauschspannung am Ausgang einer Analog-Schaltung einschließlich Brummstörungen. Bei der Messung wird der Eingang mit einem ohmschen Widerstand in der Größe der Nennimpedanz des Eingangs abgeschlossen, damit Einstreuungen in den Eingang selbst sicher vermieden werden.
FremdspannungsabstandADifferenz zwischen Vollaussteuerung und Fremdspannung bei abgeschlossenem Eingang, Angabe in dB.
FrequenzAWenn eine Wechselspannung z. B. 1000mal in der Sekunde einen positiven Maximalwert erreicht, hat sie eine Frequenz von 1000 Hz (= 1 kHz). Wird diese Wechselspannung in einem Lautsprecher in Luftdruckschwankungen umgewandelt, wird daraus ein hörbarer Ton. Die meisten Menschen können Töne im Bereich zwischen 30 Hz und 16 kHz wahrnehmen.
FrequenzgangANicht jeder Audioverstärker überträgt alle Frequenzen des Hörspektrums (30 Hz...16 kHz) gleich "laut". Wie groß die Abweichungen in bezug auf die Normfrequenz 1000 Hz sind, zeigt der Frequenzgang oder -schrieb - eine Pegelaufzeichnung über der Frequenz. Interessant sind meist die Bereiche ganz unten oder ganz oben. Ungeübte Ohren können allerdings erst Abweichungen von etwa 3 dB wahrnehmen. Gezielte Veränderungen des Frequenzganges erfolgen mit Filtern.
frescoN(it.) frisch
frettaN(it.) Eile
FriskaM(ung.) schneller Hauptteil des Csárdás
frivoloN(it.) leichtfertig
Frosch Idas Griffende des Geigenbogens;
frz.: hausse
frottolaM(it. = Früchtchen) heiteres ital. Tanzlied (15. - 16. Jahrhundert)
F-SchlüsselNSchlüssel, auf der 2. Notenlinie (von oben) stehend; auf dieser Notenlinie befindet sich das kleine f
Zeichen:
andere Bezeichnung: Bassschlüssel
fugaMsiehe Fuge
fugatoM(it.) im Fugenstil
FugeM(it. u. lat. fuga = Flucht) höchste Kunstform des imitierenden polyphonen Stils, das Thema (Dux) wird in der zweitfolgenden Stimme (Comes) in der Quinte tonal beantwortet. In der 3-(oder4-)stimmigen Fuge folgt wieder das Thema (und dann die Antwort).
siehe auch Comes, Durchführung, Dux, Eintritt, Engführung, Episode, Exposition, Guida, Kanon (Kreisfuge), Reperkussion, Risposta, Subjekt
FughettaM(it.) kleine Fuge
FundamentMdie unterste Note eines Akkordes
funebreN(it., frz. funèbre geschrieben) traurig; siehe auch Marche funebre
fuocoN(it.) Feuer
FuriantMlebhafter böhmischer Tanz im 3/4-Takt, oft gegen den Takt betont
furiosoN(it.) rasend, wild
FurlanaMsiehe Forlana
furoreN(it.) Raserei, Begeisterung
FusaN(lat.) Achtelnote
FuturismusMBewegung am Anfang des 20. Jhdts.; 1912 veröffentlichte F. Pratella sein Manifest "Musica futuristica"